150 Days to Date {Rezension}

Heute ist es wieder so weit, nach langer langer Abstinenz habe ich eine Rezension für Euch, wann diese genau hochgeladen wird? Ich hab keine Ahnung. Ich hoffe, ich krieg sie fertig. Wie ihr wisst, stecke ich in einer fiesen Blog flaute auch aufgrund meiner Leseflaute. Und dieses Buch ist da leider dazwischen geraten. Hat es mir gefallen? Ließt doch einfach die Rezension 😉

ICH VERSUCHE WIE IMMER DIE REZENSION SO SPOILER FREI WIE MÖGLICH ZU HALTEN, WAS MIR ALLERDINGS NICHT IMMER GELINGT UM AUSDRÜCKEN ZU KÖNNEN WAS BEIM LESEN IN MIR VORGING.

Information

150 Days to Date: Eine Hochzeit – 150 Tage – unzählige Dates. Roman Taschenbuch – 24. April 2017

klappentext

Plötzlich Single und noch mal von vorne anfangen – das ist mit Ende zwanzig kein Weltuntergang. Eigentlich. Als einziger Single in einem Freundeskreis voller glücklicher Pärchen ist die Situation eher suboptimal. Steht zudem die Hochzeit der besten Freundin an, kann man schon mal am Rad drehen. Deshalb entwirft Feli einen Plan: Bis zur Hochzeit findet sie die perfekte Begleitung. Schließlich hat sie noch 150 Tage Zeit zum Daten! Egal, ob Clubaufriss oder Tinder-Liebe – im besten Fall wird es der Mann fürs Leben. Der Countdown läuft – auf die Männer, fertig, los!

 

 

persönliche-meinung

Ja was soll ich sagen? Erst mal vielleicht was ich mir von dem Roman versprochen hatte, eine lockere, lustige Geschichte, vielleicht ein wenig Fremdschämen und vor allem Schwärmerei. Als ich von Bastei Lübbe den Newsletter mit dem Buch gekriegt habe, war ich sofort interessiert. Ich war in einer anbahnen Leseflaute und brauchte vielleicht einfach mal was Lustiges und Lockeres. Vorab das Buch ist kein Jugendbuch und dennoch war der Schreibstil echt gut, ich bin ziemlich schnell in die Materie reingekommen. Das Einzige was daran hinderlich und störend fand war der Mix aus Deutsch, Slang Englisch und Dialekt Bayrisch ( Was supeeer schlimm war, da ich diesen in meinem Kopf immer versucht hatte nachzumachen) , es war einfach viel zu viel für mich. Auch fand ich es von der ersten Seite bis zur letzten Seite nicht wirklich lustig, die witzigen Stellen, die Desaster Dates waren irgendwie zu erzwungen und total übertrieben.

Das hatte meinen Erwartungen dann relativ schnell einen Dämpfer verpasst und ich gerat etwas am Stocken. Die Kapitel wurde aus der Sicht der Protagonistin Feli, die ziemliche Komplexe hat in Bezug auf sich und die Tatsache, dass sie nun mal Single ist, sich aber „Gott sei Dank“ nicht zu ernst nimmt und deshalb auch sympathisch blieb, geschrieben. Sie waren kurz und knapp. Was ich toll fand, war das die Kapitelüberschriften die Tage zählen bis zu dem Stichtag, der Hochzeit. Ihre tollpatschige und katastrophale Art war wie gesagt, etwas, wie ich fand, überzogen, sodass ich das nicht immer wirklich nachvollziehen konnte. Auch ihre männlichen Datepartner waren irgendwie nicht ausgearbeitet genug, jeder hatte was absolut Nerviges oder Peinliches aber keine Tiefe, auch nicht die engere Auswahl.

Was ich besonders toll fand, waren die Freunde von Feli, die mit ihr durch dick und dünn gingen, sie unterstützen und ihr bei allem halfen, wenn sie was bedrückte. Freunde die abends um 12 auf der Matte stehen und Feli aufmuntern wollen, Freunde, die ihr auch mal in den Hintern treten konnten, wenn sie die Hoffnung verlor. Sammy eine Amerikanerin, die mitunter viel von dem englischen Slang mit reinbrachte. Gitta, die Verursacherin der Minderwertigkeit Komplexe von Feli, DIE BRAUT. Die Familie der Protagonistin fand ich komisch, einfach komisch und nicht im Sinne von lustig komisch, sondern einfach komisch hahah, vielleicht auch, weil so viel Bayrisch in diesen Abschnitten vorkam.

Das Ende war wiederum toll. Ich mochte den Ausgang der Geschichte wirklich gerne, weil es nicht das Übliche wie sonst war, weil es lehrsam und richtig war.

fazit

Vielleicht wäre ich nicht ganz so kritisch gewesen, wenn ich keine Leseflaute gehabt hätte? Vielleicht hätte ich den Humor dann verstanden, es war nun mal leider so und ich kann jetzt nix anderes darüber schreiben. Das Buch kann ich Leuten Empfehlen die es nicht so ernst nehmen und gerne ein wenig übertriebene Szenarien mögen. Auch darf man sich von dem „Sprachenmix“ nicht ablenken lassen. Ich denke, in dem Fall kann es eine locker leichte Lektüre für den Sommer werden.

Meine Kritikpunkte führen auch auf meinen persönlichen Geschmack zurück und nicht an der Qualität der Schriftstellerin.

 Rezensionsüberschriften

 

Das Cover find ich eigentlich wirklich süß, ganz minimalistisch, die Digitalisierung der „Untertitel“. Die Farben, die Schrift. Alles wirklich total niedlich und passend. Auch Der Autorenname und das Logo des Verlags wurden harmonisch untergebracht.

Man sieht hier einfach auf einem Blick, um was es in dem Buch geht.

 

 

 

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