Eine Woche für die Ewigkeit {Rezension}

hallo

Nach dem Koffer hing ich in einer seichten Lese flaute. Dieses Buch zog einfach nicht spurlos an mir vorbei und ich erkundigte mich bei Ramona vom Carlsen Verlag, welches Buch ich den nach diesem lesen könnte. Sie warnte mich sofort das man diese zwei nicht vergleichen könne aber „Eine Woche für die Ewigkeit“ ein schönes Buch mit Tiefgang für zwischen durch ist.

ICH VERSUCHE WIE IMMER DIE REZENSION SO SPOILER FREI WIE MÖGLICH ZU HALTEN, WAS MIR ALLERDINGS NICHT IMMER GELINGT UM AUSDRÜCKEN ZU KÖNNEN WAS BEIM LESEN IN MIR VORGING.

Information

Eine Woche für die Ewigkeit Gebundene Ausgabe – 24. März 2017

klappentext

Sie kennen sich nur flüchtig, bis sie sich eines Nachts zufällig in einem Club in San Francisco begegnen: Mark, der sich gerade völlig umsonst zum Affen gemacht hat, um seinen besten Freund zu beeindrucken – und Kate, die vor dem Mädchen ihrer Träume weggelaufen ist. Verloren im Chaos ihrer Gefühle beschließen die beiden, von nun an zusammenzuhalten. Gemeinsam stürzen sie sich ins kunterbunte Getümmel der Pride Week und lernen zwischen wilden Partys und Liebeskummer, was wahre Freundschaft bedeutet.

persönliche-meinung

Hier kreuzen sich 2 Autoren, was ich zu meiner Schande beim Lesen absolut nicht gemerkt habe. Wird sich beim Schreiben eines solchen Buches dann per Kapitel abgewechselt? Eine Sicht von Nina LaCour geschrieben und eine Sicht von David Levithan? Auf jeden Fall war dieses Buch ein tolles und erfrischend anderes LGBT Buch, es zeigte das Thema einfach so, wie es sein sollte. Wie bei jedem anderen auch.

Hier geht es um Liebe, Freundschaft und deren Begleiterscheinungen. Ob Homosexuell oder Heterosexuell, vollkommen egal!

Mark war für mich ein seltener Charakter, er der erfolgreiche Sportler seiner Schule und dennoch sehr schüchtern und gefühlvoll. Eine Mischung, die durchaus nix Besonderes sein sollte, es aber dennoch ist. Kate ist ebenfalls ein toller und ausgeklügelter Charakter mit Ecken und Kanten. Sie hat ihre Schwächen, leidet ab uns zu unter einer Panik, welche Sie am voran kommen hindert. Sie steht sich einfach sehr oft selbst im Weg.

Das Buch wird einmal aus der Sicht von Mark und einmal aus der Sicht von Kate geschrieben. Wobei mir nicht aufgefallen ist ob ein Schriftsteller den einen Charakter und der andere, den anderen geschrieben hätte. Beide Sichten aus den jeweiligen Kapitel zeigen die Sehnsüchte der beiden, die Hoffnungen und die Niedergeschlagenheit. Die beiden Schriftsteller haben wunderbar authentische und ehrliche Personen erschaffen, welche einem sofort ans Herz wuchsen. Beide Schriftsteller haben einen schön leichten und lockeren Schreibstil, welche das schnelle Hindurchgleiten der Handlung garantiert.

Die komplette Handlung spielt sich in einer Woche ab und zeigt, wie aufregend das Leben doch sein kann. Ein Zufall, eine Begegnung und schwups, schon geht das Leben rund. Es war eine schöne Erfahrung mit den 2 Protagonisten durch ihr Leben zu schreiten, Fehler mitzuerleben und Hoffnung auf Glück zu erfahren. Ich liebte die Entwicklung von Mark und Kate, zueinander und gegenüber anderen. Ich fand das einfach zuckersüß und es hat unheimlich Spaß gemacht, es zu lesen.

Unsympathisch waren mir allerdings beide Nebenfiguren, welche um Mark und Kate drehten. Hierbei handelte es sich um die besten Freunde, der beiden. Ich kann es nicht genau erklären, aber ich mochte Sie einfach nicht. Ich fand die beiden, in gewisser weiße einfach nicht ganz fair und oberflächig, auch wenn sich das im Nachhinein aufklärte.

Ich fand es toll, dass das Buch so kurz ist und dennoch hätte ich mich um mehr gefreut, mehr von den beiden und mehr von ihrer Entwicklung.

„Heute ist endlich heute. Wir sind nicht mehr, was wir waren. Wir sind, was aus uns werden wird.“

 

 

fazit

Ein tolles Buch für zwischendurch, ein tolles Buch wenn man LGBT in einem völlig normalen, verqueren Umfeld ohne Drama um die Sache, das sie homosexuell sind, lesen möchte sondern um einfaches Drama um das Leben, die Liebe, Drama wegen Freundschaften. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der gerne zwischendurch leichte süße Lektüre lesen möchte, sich in Protagonisten verlieben möchte und einfach mit ihnen befreundet sein will.

 Rezensionsüberschriften

Ich liebe liebe dieses Cover. Das Zusammenspiel dieser warmen und gemütlichen und dennoch aufregenden Farben. Die angedeutete Party Meute vor San Francisco. Dieses Cover vermittelt eine Nacht die nie zu Ende geht. Das Zusammenspiel des Titels und der Autorennamen passen einfach wunderbar auf das Bild und wirkt einfach absolut harmonisch.

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2 Gedanken zu “Eine Woche für die Ewigkeit {Rezension}

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