Autoren & Buchvorstellung {Ewig Dein}

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Ich wollte euch sehr gerne das neue Buch von Janet Clark vorstellen. Wie ihr mich kennt, bin ich ein absolutes Cover-Opfer, und dieses Cover ist mir vor langer langer Zeit im Bloggerportal ins Auge gesprungen. Es ist verträumt und süß, irgendwie mystisch und es glitzert! Mehr Begründung brauch ich nicht. Das dann der Klappentext noch neugierig macht ist natürlich ein Jackpot.

Die netten Leutchen vom Cbj Verlag haben mir ein paar nette Zusatzinformationen und ein Interview der Autorin gesendet und das wollte ich euch absolut nicht vorenthalten.

 

Allerdings muss ich euch warnen, da das Interview mit der Autorin über sie und wie sie das Buch geschrieben hat, behandelt, könnten Spoiler enthalten sein. 

Ich werde das Buch jetzt in den nächsten Tagen direkt nach meinem „Current Read“ beginnen und bin schon ganz hibbelig. Dass die Autorin so liebe und sympathisch im Interview rüber kommt, ist natürlich ein supertoller Pluspunkt.

Janet Clark Ewig dein – Deathline

  • Erscheinungstermin: 20. März 2017
  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: cbj (20. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570173666
  • ISBN-13: 978-3570173664
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 16,2 x 3,8 x 23,1 cm

klappentext

Eine Liebe wie der Anbeginn der Welt

Josie hat sich schon immer gewünscht, dass ihr Leben einmal große Gefühle, dramatische Leidenschaften und spannende Wendungen für sie bereithält.

Als sie sich im Jahr nach ihrem 16. Geburtstag in die langen Ferien stürzt, ahnt Josie noch nicht, dass eben jener Sommer vor ihr liegt, der ihr Schicksal bestimmen wird. Niemand würde schließlich vermuten, dass die idyllische Pferderanch ihrer Familie einmal Schauplatz mysteriöser Ereignisse werden könnte. Doch Josie muss erkennen, dass dieser Schein trügt, als sie den faszinierenden Ray kennenlernt. Denn ihre große Liebe trägt ein Geheimnis mit sich herum, das Josies Welt in große Gefahr bringen könnte.

Und so muss Josie sich entscheiden. Auch wenn der Preis dafür vielleicht ihre Liebe ist …

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Janet Clark arbeitete nach ihrem Studium als wissenschaftliche Assistentin, Universitätsdozentin und Marketingchefin in Belgien, England und Deutschland. Nach einer erfolgreichen Karriere im Wirtschaftsbereich, startete sie 2010 noch einmal von Null: als Autorin. 2011 wurde ihr erster Roman veröffentlicht. Seitdem erschienen 4 weitere Romane und eine vierteilige Serie. Neben dem Schreiben setzt sich Janet Clark als Präsidentin der Mörderischen Schwestern e.V. für die Rechte von Autorinnen ein. Mehr über die Autorin unter http://www.janet-clark.de

 

!! SPOILER AREA !!


Wer früher stirbt, liebt länger

Janet Clark erzählt in ihrem ersten Jugendbuch von einer Liebe, die unsterblich ist Josie hat sich schon immer gewünscht, dass ihr Leben einmal große Gefühle, romantische Begegnungen und aufregende Wendungen für sie bereithält. Mit einem Ritual der Yowama, einem Naturvolk in Nordamerika, beschwört sie diesen Wunsch heimlich. In Ewig dein – Deathline erzählt Janet Clark von der Liebe, von alten Mythen und geheimnisvollen Kräften. Die Thriller-Autorin spielt ihre Stärken, was Spannung und Atmosphäre angeht, voll aus. Am Anfang vermutet niemand, dass die idyllische Pferderanch von Josies Familie Schauplatz mysteriöser Ereignisse wird. Der Sommer liegt vor Josie, ihrem Vater und ihrem Bruder. Die drei managen das Gästehaus der Ranch, und Josie stellt sich darauf ein, ihre Freizeit mit ihren Freunden zu verbringen. Doch dann trifft sie auf Ray, der sie in die faszinierenden Geschichten der Yowama einweiht und sie die Kraft des Kwaohibaums spüren lässt. Hinter Rays sanfter Art versteckt sich jedoch ein dunkles Geheimnis. Es bringt nicht nur Josie, sondern auch ihre Familie in Gefahr. Josie erfährt von der Deathline, dem Moment, in dem man vom Leben in den Tod geht. Yowama überschreiten diese Linie auf besondere Weise. Passieren deshalb in der ganzen Stadt merkwürdige Dinge? Der Sommer bestimmt Josies Schicksal.

FRAGEN AN JANET CLARK

Warum wollten Sie genau diese Liebesgeschichte schreiben?

Weil ich an die Magie des Augenblicks glaube. Als ich dreizehn war, stolperte ich auf der Treppe zum S-Bahneingang, und ein Junge fing mich auf. Wir haben kein Wort gewechselt, uns nur angesehen, und dieser Moment kam mir wie eine kleine Ewigkeit vor. Die Zeit ist einfach still gestanden. Ich habe danach wochenlang gehofft, ihn zufällig wiederzusehen, aber München ist einfach zu groß … Wenn man jung ist, und das erste Mal verliebt, kann man sich nicht vorstellen, dass diese Liebe je vergehen könnte, egal, welche unüberwindbaren Hürden sich ihr in den Weg stellen. Darauf wollte ich aufbauen – mit einem Paar, das sich ebenbürtig und doch gegensätzlich ist: Josie ist ein starker, impulsiver, sympathischer Charakter, Ray ist geheimnisvoll, besonnen und weise.

Glauben Sie an das Schicksal, daran, dass jeder eine Bestimmung hat?

Das ist tagesabhängig. Es gibt viele Geschichten und Begebenheiten, die nahe legen, dass ein jeder von uns eine ganz eigene Bestimmung hat. Auch ich habe schon oft Situationen erlebt, die mich glauben lassen, dass mein Weg in gewisser Weise vorgegeben ist und ich selbst nur bis zu einem bestimmten Grad Einfluss darauf habe. Das klingt jetzt ziemlich verrückt – aber ich habe einfach keine andere Erklärung dafür, warum, bildlich gesprochen, manche Türen wie von allein aufgehen, während andere verschlossen bleiben, egal, wie sehr man daran rüttelt. Als hätte man einfach keine Erlaubnis, diesen Weg zu gehen. Okay. Das klingt jetzt noch verrückter. Aber meine Lebenserfahrung hat mich inzwischen gelehrt, dass es manchmal mehr Sinn macht, darauf zu vertrauen, dass Dinge ihren Lauf nehmen, als mit Gewalt etwas zu erzwingen, das sich nicht erzwingen lässt.

Warum haben Sie Amerika als Schauplatz von Josies Sommer gewählt?

Das hat die Geschichte vorgegeben. Alte Mythen eines Naturvolks, das eine besondere Aufgabe erfüllen muss, spielen eine wichtige Rolle in dem Buch. Mit diesem Hintergrund die Geschichte in Frankfurt oder Berlin anzusiedeln, wäre nicht hilfreich gewesen. Daher fiel die Wahl automatisch auf eine Gegend, in der ein Nebeneinander zwischen einem sehr großen Reservat in unberührter Natur und der modernen, westlichen Welt real ist – das westliche Grenzgebiet zwischen Amerika und Kanada.

Josies große Liebe Ray bringt sie in Berührung mit den alten Mythen seines Stammes. Woher kommt Ihr Wissen über Rays Hintergrund?

40 Jahre Recherche. Ich habe mich schon immer für alte Naturvölker und ihre Legenden interessiert. Mein allerallererstes eigenes Selber-Lesebuch handelte von einem Indianerjungen, und meine zwei absoluten, ungetoppten Lieblingskinderbücher waren „Unterwegs zu den Traumbergen“ und „Die Kinderkarawane“. Das eine spielt im australischen Busch, und die mir damals so fremde Kultur australischer Ureinwohner war für mich voller Magie, und das andere erzählt die Geschichte von 7 Geschwistern, die nach dem Tod ihrer Eltern ganz allein den Westen des frühen Amerika in einem Ochsenwagen durchqueren – mit einer Kuh und einem Hund als Begleiter. Das hat wohl Spuren hinterlassen. Bis nach Australien habe ich es zwar noch nicht geschafft, aber die Westküste Amerikas bin ich schon zweimal abgefahren, inklusive mehrerer Besuche in Reservaten. Wobei ich anmerken sollte, dass der Yowama Stamm aus guten Gründen erfunden ist.

Was für eine Rolle spielen Pferde/Tiere/Gefährten in Ihrem Leben?

Ich bin mit einem Hund aufgewachsen. Ein extrem kinderlieber, völlig trotteliger Langhaarschäferhund, der als Wachhund untauglich, als Spielhund unschlagbar war. Als meine Söhne noch jünger waren, hatten wir ebenfalls einen Hund, nach seinem Tod war jedoch Schluss. Auf Pferde bin ich über meine Tochter gekommen, die mit 4 Jahren zu Reiten anfing. Bis dahin hatte ich nur gelegentlich auf Pferden gesessen. Nun musste ich ran: Satteln, Trensen, Striegeln, von der Koppel holen … Ich habe viel gelernt, sowohl was das Praktische, aber auch, was die besondere Beziehung der Reiter zu ihren Pferden und umgekehrt betrifft – und es hat mich fasziniert. Bis dahin war mir nicht bewusst gewesen, wie sehr Pferde auf Stimmungen reagieren und welch feines Gespür sie haben, ob ein Reiter ihnen gewachsen ist oder nicht. Und Gefährten … zu meinem besten Freund aus der Kindheit besteht noch immer eine besondere Verbindung. Heute ist mein wichtigster Gefährte mein Mann. Er ist der Mensch, dem ich blind vertraue und der mir das Gefühl gibt, dass wir jede Situation gemeinsam irgendwie meistern können. Und er ist der Mensch, der mich glauben lässt, dass es diese eine, unzertrennliche, ewige Liebe im Leben geben kann.

Quelle: CBJ Verlag ( Randomhouse)

 

 

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