Young Elite {Rezension}

hallo

 

Young Elites, einer der Bücher die seit Monaten schon in allen Sozialen Netzwerken auftauchte und dich durch zwei Tatsachen direkt einfach Neugierig machte:

  1. Marie Lu hat dieses Buch geschrieben ( Der erste Band ihrer Legend Reihe gefiel mir richtig richtig gut)
  2. Das Cover ist atemberaubend

Vielen Dank an den Loewe Verlag für die Bereitstellung von Young Elites.

Ich hab übrigens auch de Gabe der Illusion, welche ist eure? Hier könnt ihr den Test dazu machen 🙂 

ICH VERSUCHE WIE IMMER DIE REZENSION SO SPOILER FREI WIE MÖGLICH ZU HALTEN, WAS MIR ALLERDINGS NICHT IMMER GELINGT UM AUSDRÜCKEN ZU KÖNNEN WAS BEIM LESEN IN MIR VORGING.

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Das Cover ist magisch, das Mädchen mit dem silbernen Haar strahlt so viel Anmut und Schönheit aus, wie könnte man daran vorbei gehen?

Auch der Titel wurde mit den goldenen Zeichen im Hintergrund schön in Szene gesetzt, wobei mir der Lichteffekt im Oberen Teil ein klein wenig wie ein optischer Fehler erscheint, wie ein glänzender Gegenstand den man in der Sonne fotografiert.

Alles in allem ein wundervoll gestaltetes Cover, eine wahre Augenweide und wirklich mehr als fotogen!

autorin

633Marie Lu, Autorin der Bestseller-Trilogie Legend, wurde 1984 in Shanghai geboren und lebte für einige Zeit in Texas, bevor sie an der University of Southern California studierte. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie bei den Disney Interactive Studios, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Die Bestsellerautorin lebt mit ihrem Mann und drei Hunden in Santa Monica, nahe dem Meer. Ihre wenige Freizeit verbringt sie mit Lesen, Zeichnen, dem Spielen von Assassin´s Creed und Im-Stau-Stehen.

 

Information

Young Elites – Die Gemeinschaft der Dolche
Marie Lu

Aus dem Amerikanischen übersetzt von Sandra Knuffinke, Jessika Komina

ab 14 Jahren, 1. Auflage 2017
416 Seiten, 15.0 x 22.0 cm
ISBN 978-3-7855-8353-1
Hardcover mit Kaltfolie und Prägung
18,95 € (D)
19,50 € (A)
inkl. MwSt., zzgl. Versand

Genre Fantasy

Klapptext

Über Nacht verfärbten sich Adelinas wunderschöne schwarze Haare plötzlich silbern.

Seit sie das mysteriöse Blutfieber überlebte, ist die Tochter eines reichen Kaufmanns gezeichnet und von der Gesellschaft verstoßen. Aber die Krankheit hat ihr nicht nur eine strahlende Zukunft genommen, sondern auch übernatürliche Kräfte verliehen. Und Adelina ist nicht die Einzige. Die Gemeinschaft der Dolche wird vom König gejagt und gefürchtet, denn mit ihren unerklärlichen Fähigkeiten sind sie imstande, ihn vom Thron zu stürzen. Doch dazu benötigen sie Adelinas Hilfe …

persönliche-meinung

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Vorab gesagt. Damit hab ich nicht gerechnet. Nicht mit dem außergewöhnlichen aber sehr gut gewählten Schreibstil. Er war erdrückender und umschreibender, ich kann es gar nicht genau in Worte fassen, man fühlte direkt zu anfangs schon die Schwere der Handlung. Es war absolut kein positiver süßer Teeny Roman, ich fand den Schreibstil, schwer beladen und bedeutungsvoll. Nicht in dem Sinne, dass er schwer zu lesen war. Ich fand es wirklich interessant, mal was anderes.

Direkt nach einigen Seiten, fühlte und merkte man das mit der Protagonistin Adelina nicht stimmt. Wie der Schreibstil ist sie keine wahnsinnig fröhliche oder sympathische Protagonistin, sie hat ihre Macken und tiefe Abgründe. Ein Kind mit schwerwiegender Vergangenheit. Ein Mädchen, das zu der Person wurde, zu der Sie gemacht worden ist.

Es wurde hier größtenteils aus der Sicht von der Hauptprotagonistin aus der Ich Perspektive geschrieben, was natürlich noch tiefere Einblicke in ihr Wesen gewährte, welche ich super wichtig fand, um Sie zu verstehen. Zwischendurch gab es noch kleinere Kapitel aus der Sicht anderer Charaktere.

Besonders gefallen hat mir auch das Marie Lu das Setting der Welt, in der die Handlung spielt, so realistisch und detailgetreu wiedergab, sodass man sich wirklich gut in dieser Welt zurechtfinden konnte. Ich mag diese alten Zeiten ja wirklich gerne, Zeiten, in denen es keine Technologie gab, keine Ablenkungen, wie im alten Rom. Es gab einige Szenen und Tatsachen, die mich natürlich an andere Romane erinnerten, die Fähigkeiten, die Charaktere, einige parts die Handlung. Also nichts weltbewegend Neues aber durch kleine Feinheiten, welche eingebaut worden sind, konnte Marie Lu diesem Roman doch seinen ganz eigenen Flair verleihen.

Auch beeindruckend fand ich, wie leicht es mir viel die erfundenen Begriffe, Namen und sogar Wochentage, behalten konnte. Das ist normal eine Schwäche meinerseits, weshalb ich einige Zeit auch nicht viele Fantasy Romane gelesen hatte. Diese Aspekte wurden ganz nebenher in eine scheinbar normale Welt verflochten. Gefiel mir super und vereinfachte das Lesen. Trotz allem war alles sehr gut durchdacht und tief verwurzelt, sodass Intrigen und Handlungen noch viel Raum für Weiteres oder Früheres hergab.

Leider fand ich die „Liebesgeschichte“ zu holprig, zu „oh auf einmal lieben sie sich“, zu unwichtig. Man hätte Sie auch weglassen können, was ich schade fand, da ich die ganze Zeit darauf hoffte. Es gab immer mal wieder Szenen im Buch, wo die Spannung angehoben wurde, aber so richtig los ging es dann zum Ende hin. Endlich mal ein Antagonist, den ich absolut hassen konnte und nicht heiß fand.

„Die Meisten Menschen haben nicht genügend Energie, um ihre Verbindung zur Welt zu manipulieren, denn so haben die Götter es nicht vorgesehen. Aber das Fieber hat etwas in dir und mir verändert. Unsere Körper sind seitdem auf eine Art mit der Welt verknüpft, wie sie es nie sein sollten.“ S. 134

fazit

Ja was soll ich sagen, ich weiß selbst nicht so recht wie ich diese ganzen Eindrücke und Empfindungen einordnen soll. Das Buch war anders und tief, es zeigte andere Seiten eines Protagonisten, sehr interessante Seiten, tiefe und düstere Seiten. Es gab zauberhafte und liebenswerte Charaktere und genau so verabscheuungswürdige.

Lest Young Elites, macht euch ein Bild von dem tollen romantischen Flair des Settings und den Eigenarten der Charakter darin. Definitiv ein Buch, das man lesen kann, das richtig Spaß machen kann, das einem einfach Mal etwas anders zeigt. Ich freu mich auf die weiteren Bände!!

 

4-v-5

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5 Gedanken zu “Young Elite {Rezension}

  1. Hallöchen,
    ich war von Young Elites auch überrascht. Wie du finde ich diese düstere Seite eines Protagonisten interessant, aber mir war es dann doch etwas zu viel. Mit der Art bin ich einfach nicht so sehr zurecht gekommen. Trotzdem war es spannend 🙂

    Ich habe dich in meiner Rezension verlinkt. Ich hoffe, das ist okay für dich 🙂
    Liebste Grüße
    Kate ♥

    Gefällt 1 Person

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