The Chemist {Rezension}

hallo

Wer hätte noch daran geglaubt? Stephenie Meyer schreibt ein neues Buch. Die Überraschung kommt aber noch.. es wurde ein Thriller. Wer ist genau so gespannt gewesen wie ich? Ich meine, wenn eine Autorin wie Stephenie Meyer, die mich mit Twilight regelrecht umgehauen hat, ein neues Buch veröffentlicht, gibt es so gesehen Narrenfreiheit. Ich werde es lesen müssen. Hier noch einmal Vielen Vielen Dank an den Fischer Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares dazu.

ICH VERSUCHE WIE IMMER DIE REZENSION SO SPOILER FREI WIE MÖGLICH ZU HALTEN, WAS MIR ALLERDINGS NICHT IMMER GELINGT UM AUSDRÜCKEN ZU KÖNNEN WAS BEIM LESEN IN MIR VORGING.

 

u1_978-3-651-02550-9Rezensionsüberschriften
Ich muss sagen, mir gefällt das Cover. Es springt einem ins Auge und ist Simple. Die Spritze sehr Aussage kräftigt passend zum Inhalt. Die Schriften wurden auch sehr gut ausgewählt, sie sind serifenlos und klar.

Das einzige was für mich, oder besser für mein Auge, ne Täuschung oder einen Fehler darstellt, dieser extreme 3D Effekt. Mein Auge kann das nicht verarbeiten das alles andere auf dem Cover 2D ist und nur Spritze realistisch. Irgendwie müsste sich der Text noch vom Hintergrund abheben. Trotz allem ein tolles Cover, das sich durch die Spiegelung jetzt aber nicht unbedingt als Cover Model auf Instagram eignet.

autorin

af_meyer_stephenie__20001_druck-57768053Stephenie Meyer, geboren 1973 in Connecticut, ist Weltbestsellerautorin. Ihre vierbändige »Twilight«-Serie verkaufte sich weltweit über 155 Millionen Mal, erschien in 50 Ländern und wurde in 37 Sprachen übersetzt. Die Verfilmungen sind Hollywood-Blockbuster. Jetzt hat sie mit »The Chemist – Die Spezialistin« einen neuen großen Roman geschrieben. Sie lebt mit ihrem Mann und drei Söhnen in Phoenix, Arizona.

Information

The Chemist – Die Spezialistin

Hardcover
Aus dem Amerikanischen von Andrea Fischer und Marieke Heimburger
Preis € (D) 22,99 | € (A) 23,70
ISBN: 978-3-651-02550-9
624 Seiten, geb. mit Schutzumschlag
FISCHER Scherz
Klapptext
Sie hat für eine geheime Spezialeinheit der US-Regierung als Verhörspezialistin gearbeitet. Sie weiß Dinge. Zu viele Dinge. Deshalb wird sie jetzt selbst gejagt, bleibt nie länger an einem Ort, wechselt ständig Name und Aussehen. Drei Anschläge hat sie knapp überlebt. Die einzige Person, der sie vertraut hat, wurde umgebracht.
Doch jetzt hat sie die Chance, wieder ein normales Leben zu führen. Dafür soll sie einen letzten Auftrag ausführen. Was sie dabei herausfindet, bringt sie jedoch in noch größere Gefahr, macht sie verwundbar. Denn zum ersten Mal in ihrem Leben gibt es einen Mann an ihrer Seite, der ihr wirklich etwas bedeutet. Und sie muss alles dafür tun, damit sie beide am Leben bleiben – mit ihren ganz eigenen Mitteln

persönliche-meinung

Der erste Blick ins Buch war erst mal ein Schock. Zumal es ja über 600 Seiten hatte, wäre ich niemals auf die Idee gekommen, dass die Schrift darin genau so klein ist wie die in den Taschenbüchern. Das lesen wurde somit auf den ersten Seiten definitiv erschwert, auch da kaum Absätze oder Geschweigendem Dialoge auf den ersten 100 Seiten vorkamen. Trotz allem hatte Frau Meyer mich in den ersten Seiten schon mit einer Tatsache begeistert, ich fand die Idee und Umsetzung großartig. Die Protagonistin wechselt auf den ersten Seiten sehr oft ihre Identität, Stephenie Meyer hat dies  wirklich toll umgesetzt, denn sie änderte Sie wirklich. Sobald ein neuer Name für die Protagonistin fiel, wurde nur noch dieser verwendet als würde sie schon immer so heißen. Selbst in den Gedanken. Das war das erste was mir Postiv aufgefallen ist.

Stephenie Meyer, wir, die eingefleischten Stephenie Fans wissen ja das sie sich gerne etwas Zeit lässt. So wie bei Seelen empfand ich die ersten 100 Seiten wirklich als sehr sehr zäh. Die ersten Seiten sind vollgepackt mit Fluchtwegen, Vorsichtsmaßnahmen, Tarnungen und Fallen und diese waren sehr theoretisch. Wie schon erwähnt, kommen kaum Interaktionen oder Dialoge darin vor. Aber sobald die Handlung mit Dialogen aufgepeppt wurde, fand ich wieder die Liebe zu Frau Meyers Schreibstil. Von dort an flutschen die Seiten, das lesen viel einem einfach nur leicht.

Leider, fand ich das Sie es nicht wirklich geschafft hat daraus einen Roman für Erwachsene zu schaffen. Die Protagonisten kommen oft sehr kindisch rüber und verwenden Ausdrücke wie man sie im Realen Leben einfach nicht verwendet oder ich das so nicht kenne, sodass es einfach unrealistisch wurde wenn z.B ein Lehrer, der mitten im Leben steht,als ein total verschüchterter „Milchbubi“ dasteht, der unerklärlicher weiße kaum Selbsterhaltungstrieb oder Klaren Menschenverstand besitzt. Die Protagonistin (Alex, wie sie die meiste Zeit heißt) kam auch selten wie eine Erwachsene Chemikerin rüber sondern oft wie eine kaltschnäuzige Studentin.

Die Tatsache wie die Umgebungen oder Verwendung der Chemikalien beschrieben wurden waren dennoch sehr informativ, ich fand es wirklich Interessant das eine zierliche Frau, einen riesen Hünen einfach mithilfe weniger Chemikalien, umhauen kann. Die Tatsache, dass Sie sich mithilfe von Chemikalien schützen konnte, an jeder Ecke waren Fallen, sie war kaum unterwegs ohne das sie durch einen Sturz oder sonstiges sich und ihre Umwelt gefährdet hätte. Eine Falle am Gürtel, eine im Ring und alles getränkt mit todbringenden oder lähmenden Chemikalien. Dieses Spielerische mit was Neuem, Unbekanntem hat mir wirklich sehr gefallen.

Ich würde diesen Roman auch nicht zwingend als Thriller bezeichnen, sondern einen Roman mit Hang zur Verschwörungstheorie.

fazit

Der neue und andere Roman von Stephenie Meyer konnte mich nicht zu 100% überzeugen. Es war ein leichtes Lesevergnügen. Man kann den Roman definitiv mal lesen und ich würde auch nicht sagen das meine Zeit verschwendet hatte nur, weil mir ein paar Sachen missfielen. Aber es wird bei diesem einem Mal bleiben.

3-v-5

Advertisements

9 Gedanken zu “The Chemist {Rezension}

  1. trallafittibooks schreibt:

    Das mit den wechselnden Identitäten klingt interessant. Schade aber, dass dich das Buch nicht richtig überzeugen konnte.
    Liebe Grüße und einen schönen Abend,
    Nicci ❤

    Ps. Irgendwie war mein „du folgst“ Button bei deinem Blog wieder auf „folgen“ gesprungen. Total komisch.

    Gefällt 1 Person

    • unauffaellig-auffallend schreibt:

      Da muss ich jetzt echt überlegen, es war spannend und einige Überraschungen, würde nicht sagen das ich die Wendungen vorhergesehen hätte. Aber jetzt so ein richtiger Flasch von „oh mein Gott, damit hätte ich jetzt nicht gerechnet“ war nicht da. ❤️

      Danke für deine Antwort. Bin bei Rezensionen die nicht zu 100% positiv sind nicht immer sicher ob ich das was ich dachte konstruktiv wiedergeben konnte.

      Gefällt 1 Person

      • Sara schreibt:

        Vielen Dank! Wie gesagt ich habe „The Chemist“ auch schon auf dem Schirm, war mir aber unsicher, deswegen ist es immer gut von jemand anderem die Meinung zu lesen 😉 mir persönlich helfen konstruktive Kritiken, die nicht zu 100% positiv sind auch meistens mehr, weil schwärmen immer leichter ist als etwas zu bewerten, was einem nicht so gut gefallen hat.

        Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s