Die Verlassenen {Rezension}

Bemerkung

Dieses Buch habe ich aufgrund des Covers und des Rücktextes beim Bloggerportal angefragt und war wahnsinnig glücklich es dann auch geschickt bekommen zu haben. Ich meine, es hört sich superspannend an. Dystopisch, mystisch.

Rezensionsüberschriften

9783453419193_1460639974000_xxlDas Cover sieht toll aus und ist auch wahnsinnig fotogen. Dadurch wurde ich auch auf dieses Buch aufmerksam. Es drückt einfach die Stimmung aus, die ich bei dem Buch erwartet habe. Mystisch und dystopisch. Eine Frau, allein und nur im Detail mit weißem Rauch. Das Zusammenspiel der Schriften, Namen und Logos werden hier sehr gut umgesetzt. Nichts davon fällt negativ in den Vordergrund.

Jetzt, nachdem ich dieses Buch gelesen habe, weiß ich natürlich besser, was das Cover zu bedeuten hat.

autorTom Perrotta ist der Autor von sechs fiktionalen Werken, angefangen mit Bad Haircut: Stories of the Seventies und einschließlich The Abstinence Teacher und Joe College. Seine Romane Election und Little Children waren die Vorlage für gefeierte und preisgekrönte Kinofilme. Für die von ihm verfasste Drehbuchadaption von Little Children wurde Perrotta für den Oscar nominiert. Er lebt in der Nähe von Boston, Massachusetts.

Verlag: Heyne Verlag

Information

Tom Perrotta
Die Verlassenen
The Leftovers – Roman

€ 19,99 [D] Gebundenes Buch mit Schutzumschlag

€ 9,99 Taschenbuch
€ 8,99 Kindle Edition

ISBN: 978-3-453-26958-3

Erschienen: 20.10.2014

Klapptext

Was wäre, wenn einige von uns – einfach so, ohne Erklärung – verschwinden würden? Würden wir Zurückgebliebenen an das Jüngste Gericht, an die Entrückung glauben? Würden wir den Verstand verlieren? Oder würden wir einfach so weitermachen, als wäre nichts geschehen?

Diese Fragen müssen sich die ratlosen Einwohner des beschaulichen Vororts Mapleton stellen. Kevin Garvey will wieder Ordnung in sein Leben bringen, obwohl das Phänomen, das inzwischen als »Plötzlicher Fortgang« bezeichnet wird, seine Familie zerstört hat: Seine Frau Laurie hat sich einem Kult angeschlossen, der sich »Der Schuldige Rest« nennt, sein Sohn hat das College abgebrochen, um einem zwielichtigen »Propheten« namens Holy Wayne und seiner Bewegung der »Heilenden Umarmung« nachzufolgen. Nur Kevins Tochter ist bei ihm geblieben, doch der Teenager kapselt sich seit jenem 14. Oktober zunehmend ab und verliert den Bezug zur Realität.

 

Reihe: Einzelband

Genre: Drama, Roman

Erzählperspektiven: Erzählperspektive und im Vordergrund standen die Nachfolgenden Protagonisten.

Protgonisten:

  • Kevin Garvey
  • Laurie Garvey
  • Jill Garvey
  • Sohn Garvey
  • Nora (die Verlassene)

persönliche-meinung

Erstmals habe ich leider einen total anderen Roman erwartet. Ich habe erwartet, dass es mystisch, spannend und dystopisch wird. Damit wurde das Buch auch beworben. Leider war dies überhaupt nicht der Fall, was auch der Grund ist, wieso diese Rezension vielleicht etwas ärmer ausfällt als die anderen. Ich wurde einfach nicht warm mit dieser Geschichte, die ja im Prinzip nicht schlecht geschrieben war.

Der Schreibstil war klar, nicht verworren oder zu viel. Trotz dessen war ich anfangs total überfordert, was die Namen der Verlassenen anging. Der Hauptprotagonisten. Was aber auch an meiner Wenigkeit und meiner Namensschwäche liegen kann.

Leider war außer der Tatsache das einfach 3 % der Weltbevölkerung verschwindet, ohne ersichtlichen Grund und Willkür, keine Endzeitstimmung. Man bekam einen guten Eindruck wie das Leben weiterging, wie die Menschen mit dem Verlust umgingen, weil die verschiede, Szenarien der Protagonisten, die verschieden Trauerbewältigungen,  die Grundaussage dieses Buch ist.

„Die alte Welt ist weg. Vor drei Jahren hat sie sich aufgelöst.“ (S.256)

Die Handlung begann ungefähr 3 Jahre nach dem großen Verlust und spaltete die Welt in verschiedene Sectionen. Es tauchten Sekten, Wunderheiler und sonstige typischen Szenarien auf. Auch ein Grund, weshalb das Buch einfach nicht mein Buch war. Ich mag keine Sekten. Ich mag die Idee und die Umsetzung nicht. Ich mag keinen Fanatismus und blinden Gehorsam.
Das Buch endete, wie es angefangen hat. Total willkürlich. Ohne ZIEL!

Sehr schade fand ich das nicht einmal das Thema aufkam, wieso die Menschen verschwanden. Es war einfach eine Tatsache dieses Buches. Ohne große Suche.

Ich hab das Buch trotzdem zu Ende gelesen, zwar halbherzig und oftmals ein paar Seiten übersprungen aber sicherlich nicht, weil es schlecht im Sinne von „Schlecht“ ist.

Es war einfach absolut nicht mein Buch, nicht mein Thema. Ich fands langweilig. Ab und an nur interessant und hab ewig gebraucht, um reinzukommen.

fazit

Es war nicht mein Buch. Wer es mag verschiedene Situationen der Trauerbewältigung und der Flucht aus dem Leben analysiert zu haben, kann dieses Buch gerne lesen. NUR sollte man keine Dystopie, SiFi Thriller erwarten.

2-v-5

 

Was sagt ihr zu der Idee die Rezensionen auf ein Wesentliches zu beschränken und auf die Details nur hinzuweißen? Gute Idee oder wollt ihr lieber noch mal alles in der Rezension stehen haben?

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3 Gedanken zu “Die Verlassenen {Rezension}

  1. Pingback: Lesemonat {August}

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