Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie {Rezension}

*Diese Rezension könnte Spoiler enthalten.

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Cover:

Das Cover ist finde ich eins der Interessantesten Cover der letzten Jahre, ich liebe Typografie und finde das ein Cover, das nur aus Typografie bestehen kann und einen trotzdem so anzieht, muss man in die Hand nehmen und den Rück text lesen. Und darauf kommt es ja an.

Autorin:

Lauren Oliver (* 8. November 1982) ist der Nom de plume der US-amerikanischen Jugendbuchautorin Laura Suzanne Schechter.

Oliver hat an der Universität Chicago Philosophie und Literatur studiert und anschließend an der New York University einen Master-Abschluss gemacht. Nach ihrem Studium arbeitete sie bei einem großen Verlag in New York. Mit dem Buch Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie wurde sie für den Deutschen Jugendbuchpreis 2011 nominiert. Am 3. Juli 2012 gewann Lauren Oliver den Preis Buxtehuder Bulle 2011 mitDelirium.

Oliver lebt in Brooklyn.

Quelle: Wikipedia.org

Information:

Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

Gebundene Ausgabe – 23. August 2010
Taschenbuch – 15. März 2013
Seitenzahl: 448 Seiten

Sprache: Deutsch
Verlag: carlson.de

Inhalt:.

Was wäre, wenn heute dein letzter Tag wäre? Was würdest du tun? Wen würdest du küssen? Und wie weit würdest du gehen, um dein Leben zu retten? Samantha Kingston ist hübsch, beliebt, hat drei enge Freundinnen und den perfekten Freund. Der 12. Februar sollte eigentlich ein Tag werden wie jeder andere in ihrem Leben: mit ihren Freundinnen zur Schule fahren, die sechste Stunde schwänzen, zu Kents Party gehen. Stattdessen ist es ihr letzter Tag. Sie stirbt nach der Party bei einem Autounfall. Und wacht am Morgen desselben Tages wieder auf. Siebenmal ist sie gezwungen diesen Tag wieder und wieder zu durchleben. Und begreift allmählich, dass es nicht darum geht, ihr Leben zu retten. Zumindest nicht so, wie sie dachte …

Reihe: Band 1 (Einzelband)

Genre: Jugendbuch – Drama

Erzählperspektiven: Erzählt wird ausschließlich aus der Sicht von Sam. (Ich Perspektive)

Meine Meinung:

 

Das Buch steht schon mindestens 4 Jahre auf meiner Wunschliste, wie ich bei dem Cover schon beschrieben hatte, hat es mich sofort angesprochen. Auch der Rück text konnte mich überzeugen. Allerdings war ich lange zu geizig. Meine Erwartungen waren hoch, da die Geschichte einiges verspricht und man sich ausmalen kann, wie dieser Murmeltier Effekt wird und was es aus einem machen kann. Ich fand das schon immer interessant und reizvoll, wobei man bei diesem Buch auch die Schattenseiten relativ schnell erkennt.

Samantha Kingston ist hübsch, beliebt und hat drei enge Freundinnen, einen perfekten Freund, für den sie schon lange geschwärmt hat.

Der Prolog besteht aus den selbst kritischen Gedanken, sie philosophiert über Ihr Ableben und die Gedanken, die sie während dessen hatte. Er verrät das Sie unter dieser oberflächigen Hülle schon immer selbstkritisch war, sie gibt zu es sich einfach gemacht zu haben und vereinfacht den Einstieg in das Leben der eigentlich egoistischen Samantha Kingston. Man hat mehr Verständnis denn, anfangs wurde Samantha sehr unsympathisch dargestellt, eine Mitläuferin. Sie ruht sich auf ihrem Status aus und ist bei allem dabei was diesen Status verteidigt, auch auf Kosten anderer. Sehr Positiv fand ich auch das Gelegentlich kommen kleine Zwischensequenzen, wo Sie zu dem Leser spricht und sich verteidigt, uns ins Gewissen redet, Sie zu verurteilen. Den Sie hat Recht, wenn sie die einzige wäre die so handeln würde, gäbe es die Problematik nicht.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und informativ, man bekommt einen sehr guten Einblick in das Wesen von Sam. Ihr Inneres.

Im Laufe des Buches wird aber jeder Charakter immer deutlicher, Samantha reizt alle Möglichkeiten, des immer wiederkehrenden Tages aus. Aus Frust, trauer oder Freude eine neue Möglichkeit sich zu retten. Somit erkennt man die verschieden Seiten der „Hauptcharakter“ sehr gut. Facetten die man den beliebten Mädchen ( Lindsay – die Rudelführerin, Ally und Elody), denen alles in den Schoss fällt, nicht direkt anmerkt. Nach einigen Tagen erkennt Sam dann auch, worum es wirklich geht und was sie tun muss. sie hat in diesen 7 Tagen eine enorme Gedankliche Entwicklung durchgemacht.

Das einzige, was mich enttäuscht hat war die fehlende Emotion des Ende meinerseits bezüglich des Buchendes. Ich habe mir einige bestimmte Szenarien und Reaktionen meinerseits darauf ausgemalt und erhofft, die nicht erfüllt wurden.

Fazit: Der Autorin ist es sehr gut gelungen diese typische Highschool Atmosphäre einzufangen und die Problematik der Cliquen Hierarchie hierzu. Wie viele unter solchen Mädchen / Jugendlichen leiden. Dieses Buch regt zum Nachdenken an.

Definitiv ein REREAD wert.

4 von 5 Sternen. 

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